Openscape Unified Communications Server 2010
DVND
/ 28.03.2010
Openscape Unified Communications Server 2010 ist ein UC-Server für Rechenzentren und virtuelle Umgebungen auf Basis SIP Technologie. Kleiner Bruder wird 2011 folgen.
„Openscape UC Server 2010“ von Siemens Enterprise Communications (SEN) sorgt mit erweiterten Migrations- und Integrations-Optionen dafür, dass bisherige Investitionen in die Kommunikationsinfrastruktur nicht umsonst waren. Die Technik passt nun zudem besser als bisher auch in virtuelle Umgebungen. Schließlich wartet der Server mit einem neuem Lizenzmodell auf. Die aktuelle Version der Unified-Communications-Grundlage von SEN, der Openscape UC Server 2010, erweitert den Open-Communications-Ansatz des Herstellers mit einer Portfolio-übergreifenden Virtualisierungsstrategie, die auf offenen Standards basiert. Außerdem sollen neue Hosting- und Preis-Optionen (Pay-as-you-go) die finanziellen Hürden bei der Einführung von Unified Communications (UC) verringern.
Darüber hinaus beinhaltet dieses Konzept mit „Openscape Fusion“ Integrationspakete, mit deren Hilfe sich Echtzeit-Kommunikationslösungen leichter in andere Unternehmens-Applikationen einbinden lassen. Dies gewährleiste mehr Flexibilität bei der Implementierung und erleichtere IT-Managern die Gestaltung, die Installation und das Management von UC-Lösungen im Rechenzentrum, so der Hersteller.
Darüber hinaus könne die UC-Plattform zu einer Konsolidierung der IT-Infrastruktur beitragen, fördere Energieeffizienz, verbessere Geschäftsprozesse und erleichtere eine Migration. Denn das SEN-Produkt sei Hardware-unabhängig und basiere auf Standards. Dazu wird ein Virtual-Machine-Ansatz und ein OVF-Konzept (Open Virtualization Format) genutzt.
Die Bereitstellung von Openscape UC Server-Applikationen als Software-basierte „Virtual Appliance“ ist ein weiterer Schritt, um Echtzeitkommunikation wie eine Anwendung im Rechenzentrum zu behandeln. Durch Nutzung des Appliance-Modells können IT-Manager jetzt UC-Applikationen als eine Reihe von virtuellen Maschinen in einer gemeinsamen Hardware-Umgebung bereitstellen.
Zum Management dieser Echtzeitapplikationen können sie außerdem dieselben Tools in den Rechenzentren nutzen, die sie auch für ihre sonstigen Unternehmensanwendungen einsetzen. Dies gewährleistet nicht nur die hohe Verfügbarkeit der Anwendungen, es vermeidet auch die Bindung an einen Anbieter und erleichtert die Administration.
Darüber hinaus vereinfacht dieser Lösungsansatz die bedarfsgerechte Verteilung von UC Server-Anwendungen auf mehreren virtuellen Maschinen und unterstützt damit die Fehlertoleranz. Zudem bietet diese Umgebung Support für die Automatisierung von Netzwerkaufgaben und und trägt damit zur Sicherung der Business-Continuity bei.
Openscape Server für Service-HosterSiemens Vertriebspartner profitierten ebenfalls vom virtuellen Anwendungs-Modell, so SEN, das für sie ein einheitliches Angebots-Konzept bedeute, mit dem sie ihren Kunden ein komplettes UC-Portfolio bereitstellen, installieren und verwalten könnten.
Mittlerweile kann Siemens Enterprise Communications auf fünf Jahre Erfahrung in der Entwicklung von softwarebasierten Voice- und UC-Applikationen für Rechenzentren verweisen. Nach eigenen Angaben nutzen einer Million Benutzer die Openscape Voice- und UC-Applikationen
Die Server-Version 2010 baue auf dieser Grundlage auf; der Hersteller bietet nun eine „Hosted Edition“ an, die für Service-Provider gedacht ist Auf der Unternehmensseite sollen dadurch die finanziellen Hürden für eine breitere kundenseitige Verbreitung von UC abbaut werden.
Der Hersteller weist zudem darauf hin, dass die Angebote modular sind, sodass Unternehmen jeder Größe als Kunden in Frage kommen können. Zudem bietet SEN Vorabintegration in gängige Kommunikationsanwendungen von Drittanbietern an.
Auch an der Anwender- und Admin-Freundlichkeit hat SEN gearbeitet. Nach Unternehmensangaben ist Openscape UC Server 2010 nun anwenderfreundlicher, flexibler, robuster und einfacher zu implementieren als konkurrierende UC-Systeme. Zu verdanken sei dies der Service-orientierten Architektur (SOA) und dem „Openscape Fusion“-Portfolio von softwarebasierten Integrationspaketen.
Damit fungiert der UC-Server als Backbone und ermöglicht die Zusammenführung von Web-Collaboration-Umgebungen, UC-Fremdsystemen, Cloud-basierten Social-Media-Tools wie „Twitter“ und „Google Lattitude“ sowie populären Business-Portalen wie „salesforce.com“.
IT-Manager haben es damit leichter, dem Benutzer eine einheitliche Oberfläche zu bieten, die die Zusammenarbeit und Produktivität verbessert. Außerdem wird die Tiefenintegration von Kommunikations- und Unternehmensapplikationen vereinfacht (CEBP – Communication-Enabled Business Processes), die letztendlich zu einer höheren Geschwindigkeit und Optimierung von unternehmenskritischen Geschäftprozessen führen kann.
Neue Treiber für Hipath 4000Gleichzeitig mit dem 2010er Server stellt SEN einen „Openscape 4000 Convergence Driver“ vor. Das ist eine virtualisierte, Software-basierte Lösung, welche alle traditionellen Telefonie-Eigenschaften der der Telefonanlage „Hipath 4000“ unterstützt und den Kunden erlaubt, alle Funktionen des Openscape UC Server 2010 zu nutzen.
Um den Schritt Richtung Migration auf die kommende Software-Architektur zu erleichtern, bietet SEN seinen können Hipath-4000-Kunden die Option, vom „Openpath Flex License“-Modell profitieren, mit dem sie bereits bestehende Lizenzen in „Openscape Voice“ umwandeln können.
Siemens OpenScape Voice Produktinformationen
Siemens HiPath 8000 Produktinformationen
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